Einweihung der Ortsumgehung Aschbach

Die Ortsumgehung Aschbach wurde gestern bei einem kleinen Festakt feierlich für die Nutzung der Verkehrsteilnehmer freigegeben. Damit geht ein lang ersehnter Traum in Erfüllung und eine ebenso lange Leidensgeschichte für die Bürger des Gemeindeteils Aschbach zu Ende. Somit war dem zweiten Bürgermeister Fritz Stütz (CSU) die Freude sichtlich anzumerken als er gemeinsam mit Staatssekretärin Melanie Huml und MdB Thomas Silberhorn das Band zur feierlichen Eröffnung mit der Schere durchtrennte. Mit ihm freuten sich auch die Gemeindevertreter der Nachbargemeinde Geiselwind sowie stellvertretender Landrat Georg Bogensperger (CSU).

“Heute geht ein Wunsch in Erfüllung, der 40 Jahre alt ist” (Fritz Stütz, zweiter Bürgermeister von Schlüsselfeld)

In der Vergangenheit war es aufgrund einer örtlichen Engstelle im Gemeindeteil Aschbach immer wieder zu Behinderungen gekommen, wenn die Umleitungsstrecke wegen Verkehrsbehinderungen auf dem Autobahnabschnitt der A3 zwischen Schlüsselfeld und Geiselwind stark frequentiert wurde. Dies führte nicht nur zu einer erhöhten Belästigung der Anwohner durch Lärm und Abgase, sondern stellte wegen der Engstelle auch ein großes Sicherheitsrisiko für die Mitbürger dar.

In Anbetracht dieser jahrelang bekannten Missstände, kann deshalb nicht von einer raschen Umsetzung die Rede sein, wie Melanie Huml die Baumaßnahme in ihrer Ansprache lobte, auch wenn die eigentliche Durchführung der Bauarbeiten relativ zügig abgeschlossen war.  Dennoch freuten sich die anwesenden Bürgerinnen und Bürger aus Aschbach und Schlüsselfeld über die Einweihung der Umgehungsstraße und nahmen diese umgehend in Beschlag.

Die 1,7 km lange und bislang 2 Mio. Euro teure Umgehungsstraße wird von jeweils einem Kreisverkehr westlich und östlich an die bisherige Strecke durch Aschbach angebunden. In einem weiteren Bauabschnitt soll nun die Anbindung Heuchelheims und eine neue Verbindungsstrecke in Richtung Schlüsselfeld fertig gestellt werden, die den bestehenden Teil der alten Staatsstraße 2260 begradigen soll.

Bildquelle: Fränkischer Tag / Evi Seeger

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